Informatik & Pixel Art

Wie speichert ein Computer ein Bild? Mit Bügelperlen lässt sich das Konzept von Pixeln, Bildauflösung und digitaler Codierung "begreifbar" machen.

Informatik, Pixel Art und Codierung

Unterrichtsidee: Analoge Pixel

Jede Bügelperle entspricht genau einem Bildpunkt (Pixel) auf einem Monitor. Ein Monitor hat Millionen dieser Bildpunkte in einem Raster, genauso wie eine riesige Bügelperlen-Stiftplatte. Schüler lernen, dass digitale Bilder nicht gezeichnet, sondern aus Farbwerten in einem Raster zusammengesetzt werden.

Lernziele

Medienkompetenz: QR-Codes verstehen

QR-Codes begegnen Schülern heute überall im Alltag. Mit Bügelperlen (schwarz und weiß) können sie selbst funktionsfähige 2D-Codes nachbauen und mit dem Smartphone testen. Tipp: Eigene QR-Codes lassen sich spielend leicht direkt in unserem PixelBeads Editor erstellen und als Vorlage anzeigen lassen.

Fehlertoleranz (Error Correction)

Ein wichtiges Konzept in der Informatik ist die Fehlerkorrektur. QR-Codes enthalten redundante Daten, wodurch sie fehlertolerant sind. Das bedeutet für das Klassenzimmer: Selbst wenn Schüler beim Stecken ein paar Perlen falsch platzieren oder weglassen (was z. B. Kratzern in der Realität entspricht), kann das Tablet den Code meistens noch fehlerfrei lesen. Ein faszinierendes Aha-Erlebnis!

Materialien & Ideen

Nutze diese Ideen für den fächerübergreifenden Unterricht (Kunst & Informatik).

Idee: Binärcode-Entschlüssler

Lass die Schüler ein Bild aus Nullen (leerer Stift) und Einsen (schwarze Perle) decodieren und so ein Motiv freilegen.

Idee: Lauflängenkodierung (RLE) üben

Die Schüler schreiben Code wie "3W, 2S, 3W" (Weiß/Schwarz) für ihre Motive, um Speicherplatz zu sparen.

Idee: Der fehlertolerante QR-Code

Lass die Schüler einen vorgegebenen, einfachen QR-Code stecken und danach absichtlich 3-4 "falsche" Perlen einbauen, um zu prüfen, ob er noch scannt.